Klasse BE § 6 Abs. 1 FeV

1. Umfang der Klasse:
Zugfahrzeug der Klasse B in Kombination
• mit Anhänger oder Sattelanhänger mit zulässiger Gesamtmasse des Anhängers von mehr 750 kg und nicht mehr als 3 500 kg (bei vor dem 19.01.13 erworbenen Kl. BE darf die zul. GM des Anhängers auch über 3,5 t betragen).

2. Mindestalter:
• 18 Jahre, 17 Jahre im Rahmen des Begleiteten Fahrens (BF17). Vorbesitz der Klasse B erforderlich

3. Ausbildungsvorschriften:
Theorie:
• Keine Ausbildung
Praxis:
• Grundausbildung und Sonderfahrten: 3 ÜL, 1 AB, 1 BF

4. Antragsunterlagen
• Nachweis über Tag/Ort der Geburt
• Sehtest
• Passbild (biometrisch) entfällt bei gleichzeitiger Beantragung mit Klasse B

5. Ausbildungsfahrzeug
• Bis 18.01.2017 (Übergangsregelung) siehe unten unter ‘Weitere Hinweise‘.
• Fahrzeugkombinationen bestehend aus einem Prüfungsfahrzeug der Klasse B und einem Anhänger gemäß § 30a Absatz 2 Satz 1 StVZO mit mehr als 4.250 kg, die als Kombination nicht der Klasse B zuzurechnen sind
a) Länge der Fahrzeugkombination mindestens 7,5 m,
b) zulässige Gesamtmasse des Anhängers mindestens 1.300 kg,
c) tatsächliche Gesamtmasse des Anhängers mindestens 800 kg,
d) Aufbau des Anhängers kastenförmig oder vergleichbar, Breite und Höhe mindestens wie das Zugfahrzeug und
e) Sicht nach hinten nur über die Außenspiegel.

6. Prüfung:
Theorie:
• Entfällt
Praxis:
• 45 Minuten, 1 GFA (Rückwärtsfahren um eine Ecke
nach links)

7. Weitere Hinweise:
• Ausbildungs- und Prüfungsfahrzeuge für den Erwerb der Klasse BE dürfen laut bestehender Regelung in der Nr. 2.2.19 der Anlage 7 FeV bis 18.01.2017 auch die bisher verwendeten BE-Fahrzeugkombinationen genutzt werden (gemeint sind Fahrzeugkombinationen deren zGM unter 3.500 kg liegen, bei denen jedoch die zGM des Anhängers die Leermasse des Zugfahrzeugs übersteigt*).
* Zum Teil gegenteilige Ansicht beim TÜV-Nord: Nutzung von “Prüfungszug“ über 3.500 kg zGM bis zum 18.01.2017
• Ab dem 19.01.2017 muss der “Prüfungszug“ mehr als 4.250 kg zGM besitzen.